Newsletter 06 Wirtschaftsraum CENTROPE
CENTROPE Tipps und Links: Cluster in CENTROPE


Die Clusterlandschaft von CENTROPE ist breit und vielfältig. Nicht weniger als 22 Clusterinitiativen findet man in der Europa Region Mitte. Von der boomenden Automotivebranche, über nachhaltiges Bauen und Wohnen bis hin zum Gesundheitstourismus reicht dabei die Themenpalette.


Südmähren

Cluster der Tschechischen Möbelbauer: Die Herstellung von Möbeln hat in der Region rund um Brno Tradition. Der Fokus des Clusters liegt auf Exportsteigerung in Richtung Russland, Ukraine, Kanada und die deutschsprachigen Länder sowie Unterstützung bei Produktentwicklung, Innovation und Forschung der Partnerunternehmen. Der Cluster besteht seit 2006 und hat derzeit 35 Partner.

CEITEC Bioinformatik-Cluster mit derzeit 15 Mitgliedern verbindet IT-Unternehmen, Medizintechnische Labors und Pharma-Betriebe mit der Masayrik-Universität sowie der Technischen Universität Brno. Fokus: Forschung und Entwicklungsprojekte.

Die Brünner Water Treatment Alliance (nur tschechisch) ist ein kleineres und sehr spezialisiertes Netzwerk von 16 Partnern aus den Bereichen Maschinenbau, Elektronik und Biotechnologie. Strategische Ziele des Clusters sind die Positionierung von tschechischen Anlagen für Wasserreinigung und -aufbereitung am internationalen Markt sowie gemeinsame Forschungsprojekte der Clusterpartner.


Westungarn

PANAC Automotive Cluster: Der älteste Cluster in CENTROPE wurde 2000 von den ungarischen Niederlassungen von Audi, Suzuki und Opel, aber auch dem ungarischen Traditionsunternehmen Rába und der Széchényi Universität Győr mitbegründet. Die Zahl der Klein- und Mittelbetriebe unter den insgesamt 83 Partnern steigt. Győr ist das Zentrum der ungarischen Autoindustrie und hat als einer der sieben Innovations- und Entwicklungs“pole“ (nur ungarisch) der ungarischen Wirtschaftsentwicklungsstrategie den Schwerpunkt Automotive.

Der Pannon Mechatronik-Cluster ging aus dem Elektronikcluster hervor und wurde 2005 von ungarischen Niederlassungen internationaler Großunternehmen wie flextronic oder EPCOS mitbegründet. Der Cluster hat inzwischen 44 Partner aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Komponentenproduktion, Elektronik und IT. Wichtigster Forschungspartner sind die Technische Universität bzw. die Wirtschaftsuniversität Budapest.

Der PANFA Holz- und Möbelcluster (nur ungarisch), gegründet 2001, umfasst 127 Partner entlang der gesamten Holz-Wertschöpfungskette von der Forstwirtschaft bis hin zu Möbelherstellung/Holzbau. Daneben ist aber auch erneuerbare Energie/Biomasse ein Thema. Mit der Universität Sopron und ihren Fakultäten für Forstwirtschaft und für Holzindustrie ist die wichtigste und traditionsreichste Ausbildungseinrichtung für diesen Bereich Teil des Clusters.

Der Pannon Thermal-Cluster ist ein Netzwerk der berühmten – aber auch weniger bekannten – Thermal- und Heilbäder in Ungarn (Bük, Sárvár, Héviz, etc.). Hauptaufgabe des Clusters sind gemeinsame PR- und Marketing-Aktivitäten zur internationalen Positionierung des Thermenlands Ungarn (Gründungsjahr 2001, 38 Partner).

Der Pannon Cluster für Erneuerbare Energie (nur ungarisch) ist einer der jüngeren Cluster in Westungarn mit derzeit 11 Partnern aus den Bereichen Planung, Energiegewinnung, Beratung und Zulieferung.

Kunsthandwerk, regionale Produkte und Dorftourismus verbindet der Pannon Regionalprodukte-Cluster (nur ungarisch). Strategisches Ziel ist die Positionierung von regionalem Handwerk und Lebensmitteln am nationalen und internationalen Markt, beispielsweise mit einem gemeinsamen e-shop.

Großunternehmen genauso wie Einzelunternehmern im Textil- und Bekleidungssektor findet man unter den 30 Partnern des Pannon Textil-Clusters (nur ungarisch). Das Clustermanagement unterstützt u.a. auch mit Marktforschung und Trendbeobachtung.

Im Pannon Logistik Cluster (nur ungarisch) sind neben den Schlüsselakteuren Donau-Hafen Győr-Gönyű und Flughafen Győr-Pér weitere 26 Unternehmen aus dem Logistiksektor vertreten.


Westslowakei

Als erste Clusterinitiative in der Slowakei wird derzeit in und um Trnava ein Auto-Cluster Westslowakei aufgebaut, um regionale Automotive-Zulieferer näher an Großkonzerne heranzuführen und ihre Wettbewerbschancen in der Slowakei und international zu stärken. Der Start der Dienstleistungen des Clustermanagements ist für 2008 geplant.


Vienna Region

Der Automotive Cluster Vienna Region (ACVR) ist eine Gemeinschaftsinitiative der Länder Wien und Niederösterreich. Die Stärke der Vienna Region liegt in den Querschnittstechnologien: neben den klassischen Automobilzulieferern gehören auch Elektronik- und Telematikanbieter sowie diverse Dienstleistungsunternehmen, Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungseinrichtungen zu den Partnern des ACVR.


Wien

Vienna IT Enterprises (VITE) ist das Netzwerk für IT Unternehmen, Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungseinrichtungen in Wien. Im Rahmen des IT CENTROPE Netzwerks wird die Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen intensiviert.

Der Fokus von Life Science Austria Vienna Region (LISA VR) liegt auf Unternehmen und Unternehmensgründungen in der Biotechnologie und innovativen Medizintechnik. Die 2002 gegründete zentrale Beratungs- und Koordinationsstelle für Life Sciences im Raum Wien bietet Beratung rund um Unternehmensgründung, Geschäftsplanerstellung und Finanzierung/Förderung.

Das Netzwerk für Creative Industries departure unterstützt Unternehmer und Unternehmensgründer der Creative Industries Bereiche Mode, Musik, Audiovision, Multimedia, Design, Verlagswesen, Kunstmarkt und Architektur. Um das Potential der Wiener Kreativwirtschaft gezielt nutzen und ausbauen zu können, wurde 2003 die departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh gegründet, die in diesem Bereich als zentrale Anlaufstelle und Förderorganisation fungiert.


Niederösterreich

Mit 190 Partnern ist der Bau.Energie.Umwelt Cluster der größte in der Region CENTROPE. Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Altbausanierung auf Niedrigenergiehaus-Standard, mehrgeschossiger Neubau in Passivhausqualität, Wohnkomfort-Innenraumklima sowie das branchenübergreifende Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (KVP). Die Aktivitäten werden sukzessive um die Themen erneuerbare Energie und Umwelttechnik ausgeweitet.

Der Kunststoff-Cluster Niederösterreich ist Teil des die Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg umspannenden Kunststoff-Clusters. Zentrale Dienstleistungen wie Information und PR werden vom zentralen Clusterbüro in Linz angeboten, die regionale Betreuung der Unternehmen und Forschungseinrichtungen und der Aufbau niederösterreichischer Themen (z.B. Biokunststoffe) leistet das niederösterreichische Clustermanagement.

Zielgruppen des Wellbeing Cluster Niederösterreich sind Unternehmen, Institutionen und AkteurInnen aus den Bereichen Gesundheitstourismus, Präventivmedizin, Naturprodukte, ergänzende GesundheitsdienstleisterInnen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen und regionale Zulieferer.

Der Lebensmittelsektor zählt zu den bedeutendsten Bereichen der niederösterreichischen Wirtschaft. Die Lebensmittelinitiative Niederösterreich unterstützt Unternehmen aus der Lebensmittelbranche entlang der Wertschöpfungskette: landwirtschaftliche Betriebe, lebensmittelverarbeitendes Gewerbe und Industrie, Lebensmitteleinzel- und Großhandel, Bereiche Fleisch, Getreide, Obst und Gemüse.


Burgenland

Der Fokus der 20 Partnerbetriebe im Kunststoff-Cluster Burgenland , unter denen einige Niederlassungen in den Nachbarländern (aber auch Asien) haben, sind die gemeinsame Mitarbeiterqualifizierung und Internationalisierungsaktivitäten. Träger des Clusters ist die Wirtschaftskammer Burgenland.

Der ICT Cluster Burgenland mit derzeit 22 Partnern konzentriert sich rund um das Forschungs- und Know-how-Zentrum des FH-Studienlehrgangs ICS sowie um die am Standort etablierten IT-Unternehmen. Initiiert wurde der Cluster durch die FMB Facility Management Burgenland GmbH, einer Tochtergesellschaft der WIBAG und Betreiberin von 6 burgenländischen Technologiezentren.


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