![]() |
|
Newsletter 06 Wirtschaftsraum CENTROPE
Auf dem Weg zu einem europäischen Spitzenstandort CENTROPE liegt zwar weder geographisch noch wirtschaftlich im Zentrum Europas, doch stellt die Vierländerregion eine wichtige Brücke zwischen den Wirtschaftszentren im westlichen Teil Europas und den weniger entwickelten, aber rasant wachsenden Märkten im östlichen Teil des Kontinents dar. Die hohen Investitionen der Automotive-Industrie oder auch die zahlreichen Ansiedlungen von „Headquarters“ internationaler Konzerne in CENTROPE verdeutlichen die Vorteile der gut erreichbaren Region an der Schnittstelle zwischen „alten“ und „neuen“ EU-Mitgliedstaaten. CENTROPE wächst. Die Wirtschaftsdaten sind durchwegs erfreulich. Die Slowakei konnte 2006 die höchste Wachstumsrate seit der Wende mit plus 8,3% BIP verzeichnen und die Prognose für 2007 sagt sogar plus 8,5% voraus. Auch Tschechien hat 2006 mit einem Zuwachs von 6,4% (2007: plus 5%) sein robustes Wachstum fortgesetzt. Ungarns Wirtschaft ist infolge eines Mitte 2006 erlassenen Sparpakets „nur“ um knapp 4% gewachsen, liegt damit aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt der EU-25 (plus 3%). Über diesem Durchschnitt lag auch Österreich, wo mit plus 3,1% das höchste Wachstum seit sechs Jahren erzielt wurde. Die Wirtschaft in den CENTROPE-Ländern ist damit insgesamt fast doppelt so schnell gewachsen wie der Durchschnitt der EU-15 und dieser Trend hält laut Prognosen auch für 2007 und 2008 an.
Starker Standort, zukunftsträchtige Branchen
Stärken des Wirtschaftsstandorts CENTROPE sind eine solide Industriebasis speziell in der Zulieferindustrie (z.B. Automotive Komponenten), die Konzentration auf Nischen und qualifizierte Produkte und – vor allem in den CENTROPE-Teilregionen in den neuen Mitgliedsländern – ein schneller technologischer Aufholprozess und relativ niedrige Lohnkosten. Dass die Branchenstruktur der Europa Region Mitte breit diversifiziert ist, zeigt u.a. das (auf Beschäftigtenzahlen basierende) „Cluster Observatory“ der Stockholm School of Economics. Zu den Stärkefeldern der Europa Region Mitte gehören in der Westslowakei Automotive, Finanzdienstleistungen, Öl und Gas, Transport, Kommunikation, Schuhbekleidung, Beleuchtung und Elektronikzubehör, Energiegewinnung und -versorgung; in Ostösterreich wirtschaftsnahe Dienstleistungen, Kommunikation, Finanzdienstleistungen, Transport, Bau, Lebensmittel, Maschinenbau und Tourismus; in Westungarn Automotive, Kommunikation, Lebensmittel, Maschinenbau, Bau, Tourismus, IT, Leder, Beleuchtung und Elektronikzubehör; und in Südmähren Maschinen- und Instrumentenbau, IT und Elektrotechnik, Textil- und Schuhindustrie, Lebensmittel, chemische und pharmazeutische Industrie sowie Energiegewinnung und -versorgung.
Humankapital gemeinsam stärken Ein gut ausgebildetes Arbeitskräftepotential bildet die Grundlage für Wachstum und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Europa Region Mitte. Rund eine Viertelmillion Studierende besuchen eine der 25 Universitäten in CENTROPE. Weit über dem internationalen Durchschnitt liegt der Anteil der Fachkräfte mit Sekundärausbildung (d.h. Matura oder vergleichbarem Abschluss) an der Bevölkerung. Auch gibt es in der Region weniger gering Qualifizierte als im Durchschnitt der EU-15. Dass ihre Situation am Arbeitsmarkt im europäischen Vergleich aber schlechter ist, liegt zum einen an den großen industriellen Umstrukturierungen der letzten zehn Jahre und zum anderen an einem relativ unflexiblen Berufsausbildungssystem. Gleichzeitig ist in der Europa Region Mitte – bedingt durch das rasche Wirtschaftswachstum – inzwischen aber auch ein Mangel an hochqualifizierten Fachkräften in bestimmten Wirtschaftssektoren festzustellen. Das „Humankapital“ gemeinsam zu stärken und Qualifikationen dort zum Einsatz zu bringen, wo sie am dringendsten benötigt werden, ist deshalb das erklärte Ziel der Europa Region Mitte. Weiterführende Links
|
English Version Slovenská verzia Interner Bereich Politische Konferenz CENTROPE 2007, Bratislava
CENTROPE startklar: Die Partnerregionen und -städte vereinbaren konkrete Schritte für die Vertiefung der Kooperation Der CENTROPE Newsletter 06
Das Thema des aktuellen Newsletters: Wirtschaftsraum CENTROPE Der CENTROPE Business & Labour Report
Ein Instrument für grenzüberschreitend abgestimmte Politik Zur STANDARD CENTROPE Zeitungsbeilage
Viersprachig erschienene CENTROPE Zeitungsbeilagen zu verschiedenen Themenschwerpunkten. Das Thema der aktuellen Ausgabe: Innovation und Technologie CENTROPE bewegt
Die aktuelle Broschüre über Ergebnisse, Vorhaben und Strategien der Europa Region Mitte Zur NÖN/BVZ CENTROPE Zeitungsbeilage CENTROPE Zeitungsbeilage der Niederösterreichischen Nachrichten und der Burgenländischen Volkszeitung . Route CENTROPE - Erlebnisrouten im Zentrum Europas
Ausgabe 1: Wein & Architektur Zukunftsbild CENTROPE 2015
Von den CENTROPE-Partnern beschlossen: Der Fahrplan in eine gemeinsame Zukunft in der Europa Region Mitte. CENTROPE – Investorenservice
Basierend auf dem eigenständigen EU-Projekt DIANE (Direct Investment Agencies Network), bietet „CENTROPE – Enter The Growth Market” eine kompetente Anlaufstelle für potentielle Investoren in der Region. CENTROPE wird unterstützt von der Europäischen Kommission
|